Die Schwachstellen eines Hauses beim Einbruchschutz erkennen und absichern

Einbruchschutz bei Privathäusern ist kein Hexenwerk, sie werden dafür keinen Sicherheitstechnik-Experten benötigen, der Ihnen tausende Euros für eine Alarmanlage abknöpft. Auch mit einem sehr geringen Budget und ohne viel Fachwissen ist es möglich, sein Haus gegen Einbrecher zu sichern. Man muss dazu nur die Schwachstellen eines Hauses kennen und diese beseitigen.

Die Schwachstellen von Häusern beim Schutz vor Einbrechern

Zunächst einmal: Die Schwachstellen eines Hauses sind überall gleich: Fenster, Türen und Beleuchtung. Einbrecher hacken sich nicht durch Wände oder buddeln einen Tunnel – Sie versuchen durch Türen oder Fenster in das Haus zu kommen. Das geht meist schnell und sorgt für wenig Lärm und Aufsehen. Fehlende Beleuchtung erleichtert jedem Einbrecher sein Handwerk, so ist die Gefahr, erwischt zu werden, sehr viel geringer. Hier noch einmal die Schwachstellen eines Hauses beim Einbruchschutz:

  • Fenster und Terrassen-/Balkontüren– Fenster und Terrassentüren lassen sich oft leicht aufhebeln. Erweist sich das Aufhebeln als nicht möglich, schlagen Einbrecher mit einem spitzen Werkzeug ein kleines Loch in der Nähe des Fenstergriffs in das Glas. Durch dieses Loch können Einbrecher einfach durchfassten und so das Fenster über den Fenstergriff öffnen. Ein Fenster komplett einzuschlagen ist meist zu laut, bei abgelegenen Häusern ist aber auch dies möglich.
  • Haustüren – Auch Haustüren lassen sich aufhebeln, Türschlösser können mit passendem Werkzeug geknackt oder einfach herausgeschlagen werden.
  • Fehlende Beleuchtung – Einbrecher arbeiten gerne im Dunkeln, dass Ihnen da ein Haus ohne Außenlicht sehr gelegen kommt, ist klar.

So machen Sie ihr Haus sicherer vor Einbrechern

    Fenster sind die größten Unsicherheitsfaktoren – lassen sich aber schnell und günstig absichern. Gegen Aufhebeln schützt ein Fensterschloss, welches von innen am Rahmen angebracht werden kann. Für 20-50 Euro bekommen Sie Fensterschlösser, die Einbrechern das Leben schwer machen.

  • Ein Glasbruchmelder kostet teilweise unter 10 Euro und wird von innen auf die Scheibe aufgeklebt. Wird das Glas erschüttert, geht ein ohrenbetäubend lauter Alarm los. Auch ein toller Effekt: So ein Glasbruchmelder ist von außen zu sehen und macht meist auch mit einer LED auf sich aufmerksam. Dadurch wir so mancher Einbrecher gar nicht erst versuchen das Fenster einzuschlagen.
  • Zusätzlich kann auch ein Fensteralarm eingebaut werden, der beim Öffnen des Fensters Alarm schlägt. Ein Fensteralarm wird meist einfach an Innen-und Außenrahmen aufgeklebt, die Installation ist also sehr leicht. Auch ein Fensteralarm ist von außen sichtbar und schreckt so ab.
  • Einbruchhemmende Folie wird von innen über die komplette Scheibe geklebt und sorgt dafür, dass beim Einschlagen die Scherben kleben bleiben. Eine sehr reißfeste Folie, überzogen von Glasscherben – da kommt man nur mit speziellem Werkzeug und viel Zeit durch.
  • Haustüren sollten mit Sicherheitsschlössern gesichert sein. Sicherheitstüren schließen mit zusätzlichen Riegeln, es nützt also nichts, wenn man einfach das Schloss heraus schlägt. Zusätzliche Riegel und Ketten erhöhen den Schutz weiter. Auch ein Durchgangs- oder Öffnungsmelder bringt viel Sicherheit, allerdings müssen diese entweder manuell aktiviert werden oder sorgen, wenn Sie sie mit einer Zeitschaltuhr betreiben, oft für Fehlalarme.
  • Für Beleuchtung kann man leicht sorgen, für den Außenbereich sollten LED Strahler mit Bewegungsmelder das Mittel der Wahl sein. Diese verbrauchen nur wenig Strom und leuchten nur dann, wenn sie auch wirklich gebraucht werden.

Fazit

Sie sehen, man kann, indem man Fenster und Türen mit günstigen Mitteln absichert, jedes Haus sicher vor Einbrechern machen. Licht ist ebenso ein einfaches Mittel um Einbrecher abzuschrecken. All diese Mittel kann JEDER einsetzen, es bedarf keiner Fachkenntnisse. Wichtig ist nur, DASS man etwas macht um sein Haus abzusichern.

Infografik Sicherheit Zuhause
Infografik Sicherheit Zuhause – freundlich zur Verfügung gestellt von Hausfrage.de

Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.de